Bahnhofshalle Kiel

Eleganter Anschluss.

Bahnhofshalle Kiel

Die denkmalgeschützte Gleishalle des als Kopfbahnhof angelegten Hauptbahnhofes in Kiel sollte ursprünglich vollständig saniert werden. Während die Konstruktion im Bereich des Querbahnsteiges tragfähig war und die ersten zehn historischen erhalten bleiben konnten, muste für den größeren Teil der Gleishalle eine neue konstruktive Lösung gefunden werden.

Unmittelbar anschließend an die historische Halle wurde die dreischiffige Bogenkonstruktion nachgezeichnet, allerdings wurde der Achsabstand in der neuen Halle auf 22,50 Meter verdreifacht. Schräg gestellt Tragbögen treffen an den Fußpunkten zusammen und strukturieren mit ihrer expressiven Anmutung Konstruktion und Gestalt der Halle. Eine konstruktiv bedingte, dynamische Anmutung der neuen Gleishalle ist das Ergebnis.

Die Glasfassade der Gleishalle folgt geometrischen Linien der Bestandshalle, auch ein nicht verglaster Bereich im Übergang zur Wölbung wurde wiederholt. Änlich der dachkonstruktion zeigt auch die Fassade, dass Neu und Alt eine Familie bilden.

Team: Daniel Kinz, Henrik Ochs, Thomas Nikoleit.

Fotos: Alois Kiefer, Daniel Sumesgutner.

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Planungsbeginn
Bauzeit
Leistungsbild HOAI LP 1-7
BGF Sanierung 2.320 qm, Neubau 6.940 qm
Volumen 18 Mio. Euro
Bauherr Deutsche Bahn Projektbau